Aktive Informationspolitik zur Biogasanlage
Seit vielen Jahren vertritt die CSU-Stadtratsfraktion die Auffassung, dass die Stadtwerke Amberg GmbH als kommunaler Energieversorger, verstärkt auf erneuerbare Energien setzen muss. Wir fordern die Umwandlung vom reinen Energielieferanten hin zu einem Energieversorger, der auch selbst Ökostrom produziert. Eine zunehmende Unabhängigkeit von überregionalen Energie-Giganten bietet den Amberger Bürgern eine hohe Versorgungssicherheit. Außerdem trägt die eigene Erzeugung von Biogas zur Preisstabilität der Energie in unserem Raum bei.
Die CSU-Stadtratsfraktion begrüßt daher die aktuelle Initiative der Stadtwerke GmbH in Amberg eine Biogasanlage mit einer elektrischen Leistung von etwa 1,5 Megawatt zu errichten und das produzierte Biogas auf Erdgasqualität aufzubereiten, um es in das Gasnetz der Stadt Amberg einzuspeisen und dort mit einem sehr hohem Wirkungsgrad zur Strom- und Wärmeproduktion zu nutzen.
Wir fordern die städtische Tochtergesellschaft Stadtwerke GmbH auf, die Amberger Bevölkerung umfassend über den vorgesehenen Standort der Biogasanlage auf dem Areal der ehemaligen Munitionsbunker, im früheren Standortübungsplatz Fuchsstein, zu informieren. Mit einem Lattengerüst soll z. B. die Höhenentwicklung und Situierung des geplanten Bauvorhabens aufgezeigt werden. Zudem sollen interessierte Amberger Bürger die Möglichkeit erhalten, den vorgesehenen Standort der zukünftigen Biogasanlage kennen zu lernen.
Dies ist dringend erforderlich, weil die Amberger Bevölkerung bisher mit falschen Darstellungen und unrichtigen Behauptungen getäuscht wurde. So zeigt z. B. die von der Bürgerinitiative „Naherholungsgebiet Fuchsstein e.V.“ verwendete Fotomontage völlig überdimensionierte Baukörper. Hier wird suggeriert, dass direkt neben der Kirche Maria Schnee Industrieanlagen gebaut werden sollen. – Das ist falsch!
